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4D Ingenieurgesellschaft für
Technische Dienstleistungen mbH Burgwedeler Str. 79
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WeldWatcher Beschreibung
WeldWatcher
WeldWatcher
CellCam
CellCam
Dienstleistung
Dienstleistung
WeldWatcher
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Messprinzip:
Der WeldWatcher nimmt mittels eines photoelektrischen Sensors das beim Laserstrahlschweißen, -schneiden oder -löten entstehende Prozeßleuchten auf. Aus dem Schmelzbad strömt teilionisierter Metalldampf unter Emission eines breitbandigen Leuchtens. Dessen charakteristische Merkmale (Strahlflußdichte, spektrale Anteile, Zeit, Verlauf) werden zur Qualitätskontrolle herangezogen. Der WeldWatcher besteht aus einem Industrierechner mit Meßwertverarbeitungs- einheit, dem o.g. Sensor sowie Schnittstellen zur Datenspeicherung, Datenübertragung und zur SPS-Kommunikation. Die Bewertung des aktuellen Messignals erfolgt vergleichend mit hinterlegten Referenzsignalen mittels des Hüllkurven- oder Schwellwertverfahrens.

Sensorik:
Zur einfachen Aufnahme des Sensors dient ein Adapter im Laser. Dieser ist bei neueren Lasern in der Regel vorhanden, kann aber auch
in den meisten Fällen durch den Hersteller nachgerüstet werden. Der Sensor ist programmierbar und kann somit innerhalb weniger Millisekunden an eine neue Überwachungsaufgabe angepasst werden. Durch diese Technologie ist es beispielsweise möglich, mehrere wechselseitig arbeitende Schweiß-, Löt- oder auch Schneidapplikationen mit nur einem WeldWatcher pro Laser (Nd:YAG) zu überwachen. Durch die Position des Sensors im Laser ist eine Verschmutzung, Beschädigung oder Dejustage ausgeschlossen. Zudem wird nur ein WeldWatcher pro Laser benötigt, auch wenn im Timesharing mit mehreren Lichtleitfasern an verschiedenen Bearbeitungsstationen gearbeitet wird. Hierbei wird das durch die aktive Faser in den Laser rückgeführte Prozeßleuchten vor der Kavität auf den WeldWatcher- Sensor ausgekoppelt. Für Sonderanwendungen wie z.B. beim Remote-Schweißen können ein oder mehrere Sensoren auch direkt am Bearbeitungskopf / Scannersystem adaptiert werden.
Steuerung und Kommunikation:
Die
steuerungstechnische Anbindung an die Schweißanlage erfolgt durch den Signal-Austausch entsprechend eines flexiblen anwendungsspezifischen Protokolls über digitale Ein-/Ausgänge, TCP/IP oder die Industriebussysteme INTERBUS, PROFIBUS, DeviceNet, CAN. Die Hochgeschwindigkeitsauswertung und -kommunikation ermöglicht einen Einsatz des WeldWatchers auch bei zeitkritischen Anwendungen ohne Taktzeitverlust.
Ergebnisdarstellung:
Bei der
automatischen Auswertung des Prozeßsignals innerhalb der Serienfertigung wird das Ergebnis übersichtlich in einer oder mehreren Schweißgruppenzeichnungen dargestellt. Dabei läßt sich eine Gesamtprüfung, aber auch eine sequentielle Auswertung von Einzelpunkten bzw. Nähten durchführen. Zusätzlich kann der WeldWatcher auch zur erleichterten Parameteroptimierung bei Einrichtarbeiten genutzt werden, da die Änderung von Prozeßparametern sofort in den Signalen abgebildet wird. Die Erstellung von zeit- und kostenaufwendigen Schliffbildern zur Kontrolle und Freigabe der Prozessoptimierung kann entfallen bzw. reduziert werden.
 
Sprachen und Menüführung:
Die Auswertesoftware arbeitet unter Windows 2000/XP und ist in mehreren Sprachen erhältlich. Die Menüführung der Software wurde in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt. Hierbei wurden besonders die Anforderungen der Maschinenbediener berücksichtigt, um die Akzeptanz des Systems zu optimieren. Die Systemeinstellung bzw. Parametereingabe arbeitet in Serieneinsatz vorwiegend selbstlernend. Mittels der übersichtlichen, verständlichen Benutzeroberflächen werden die Einarbeitung des Bedieners und mögliche Anwenderfehler auf ein Minimum reduziert. Verschiedene passwortgeschützte Ebenen ermöglichen den Zugriff je nach Freigabestufe.
 
Datenspeicherung und Datentransfer:
Kernelement der Datensicherung ist eine
Echtzeitdatenbank, die je nach Applikation mehrere Hundertausend Datensätze speichern kann. Die Datenbank arbeitet nach dem FIFO-Prinzip wartungsfrei. Mit weitreichenden Suchroutinen können rückwirkend einzelne oder mehrere bauteilspezifische Überwachungsdaten erneut visualisiert werden. Mit dieser Funktion können beispielweise an Nacharbeitsplätzen installierte Visualisierungsstationen die Daten von einem oder mehreren WeldWatchern über Netzwerk abrufen und gruppiert wieder darstellen. Mit Sicherungsroutinen können die Daten für die dauerhafte Speicherung aufbereitet und exportiert werden.
 
Kundenspezifische Funktionen:
Nach kundenspezifischen Anforderungen können schnell und kostengünstig weitere
Funktionen in die Software implementiert werden.
 
Teleservice:
Die Unterstützung bei Softwaremodifikationen und Einstellungen durch 4D kann weltweit über die
Datenfernbetreuung erfolgen.
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